Dez 23 2010

Gutes Cholesterin - ein wichtiger Wegbegleiter im Blut!

Viele wissen nicht, dass zu viel Cholesterin nicht immer schlecht sein muss. Gutes Cholesterin kann nie zu hoch sein, zu viel schlechtes Cholesterin hingegen, ist sehr gefährlich und kann tödlich sein!

Ein zu hoher Cholesterinwert gehört zu den Volkskrankheiten und ist neben Übergewicht und Bluthochdruck, eine der gefährlichsten Dysfunktionen im Körper. Gefördert und ins Leben gerufen wird das zu hohe Cholesterin leider durch falsches Verhalten im Bezug auf Ernährung und Bewegung.

Doch muss nicht immer gleich nur Schlechtes bedeuten. Die Wenigsten wissen, dass es zwei unterschiedliche Arten von Cholesterin gibt. Das leider vorherrschende schlechte Cholesterin, auch als LDL Cholesterin bekannt, ist für die Fettleinlagerung in den Gefäßen zuständig. Je mehr dieses Cholesterins man also im Blut hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, einmal an Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose zu erkranken. Gutes Cholesterin (HDL) hingegen bewirkt genau das Gegenteil. Es sorgt dafür, dass die eingelagerten Fette in den Gefäßen wieder abtransportiert werden können. Dieser Wert sollte also möglichst hoch sein. Die Richtwerte sind je nach Alter unterschiedlich. Bei Jugendlichen spricht man von einem maximalen LDL-Wert von 100 Milligramm im Blut. Bei Erwachsenen sollte dieser die Grenze von 130 Milligramm nicht übersteigen. Beim guten HDL-Cholesterin ist genau das Gegenteil der Fall. Je höher dieser Wert ist, desto geringer ist das Risiko einer Erkrankung. Nun können diese Werte natürlich auf zweierlei Arten positiv beeinflusst werden: Sport und gesunde Ernährung. Gutes Cholesterin steigt automatisch, wenn man seine täglichen körperlichen Leistungen, sei es im Alltag oder aktiv im Sport, erhöht. Wenn man sich gleichzeitig gesund ernährt, sinkt der schlechte LDL-Wert automatisch. Bei einer Umstellung auf längere Zeit hinweg, kann man mit einer natürlichen Normalisierung rechnen, dies erfordert allerdings Disziplin!

Nur ein geringer Teil der Cholesterin Patienten, hat von Natur aus einen erhöhten Wert. Dieser darf dann auch nicht so ernst genommen werden, da der Körper von Geburt an mit diesem erhöhten Wert lebt und sich diesem angepasst hat. Dennoch ist eine regelmäßige Kontrolle in Form einer Vorsorgeuntersuchung mit Sicherheit von Vorteil.